Männlicher C-Jugend gelingt starker Saisonauftakt in der Oberliga gegen HSG Heidmark

Die männliche C-Jugend des VfL Horneburgs gewinnt ihr erstes Spiel der Saison auswärts bei der HSG Heidmark mit 34:16.

Am vergangenen Sonntag dem 12.09. bestritt die männliche, Horneburger C- Jugend ihr erstes Spiel der Saison 2021/ 2022. Hierbei konnten sie sich über die fünfzig Minuten Spielzeit mit 18 Toren Unterschied deutlich behaupten. Nach 24 Sekunden warfen die Horneburger Jungs das Führungstor zum 1:0, diese Führung konnte mit der Ausnahme des 1:1, das ganze Spiel über gehalten und ausgebaut werden.

Nach elf gespielten Minuten gab es bereits eine vier Tore Führung für die Gäste (3:7), diese konnte bis zur Halbzeit auf 11 Tore ausgebaut werden (8:19). Im weiteren Spielverlauf wurde es stets noch deutlicher für den VfL, sodass am Ende ein Ergebnis von 34:16 aus Horneburger Sicht auf der Anzeigentafel stand.

Trotz der an sich körperlichen Unterlegenheit gegenüber den Heidmarker Jungs wussten die Horneburger insbesondere mit ihrer guten handballerischen Qualität zu überzeugen. Hierbei setzten sich offensiv im 1 vs. 1 oder nach schönen Spielzügen immer wieder Theo Bode (7 Tore) und Malte Hagedorn (9 Tore, davon zwei 7m) durch. Jasper Anschütz konnte mit sehr vielen Assists und drei selbst erzielten Toren ebenfalls überzeugen. Zudem funktionierte das Tempogegenstoßspiel über Josua Schleßelmann (8 Tore) sehr gut, sodass man dadurch immer wieder schnelle und vermeidlich einfache Tore erzielen konnte.

In der Abwehr hatten die Jungs aufgrund der körperlichen Unterlegenheit im direkten 1 vs. 1 teilweise Probleme, diese konnten sie allerdings häufig im Verbund durch gegenseitiges Unterstützen gut lösen. Falls dies nicht klappte, hatten sie einen sehr starken Luis Prochaska hinter sich, der mit knapp zwanzig Paraden ebenfalls zu überzeugen wusste. Insbesondere von den beiden Außenpositionen hielt er nahezu alles, lediglich einen Ball musste er nach einem Wurf von außen aus dem Netz holen.

Am kommenden Wochenende haben die Jungs spielfrei, bevor sie dann am 26.09. ihr erstes Heimspiel in der Halle Hermannstraße austragen dürfen. Anpfiff ist um 14:30 Uhr gegen den TuS Komet Arsten, für alle die das Spiel live verfolgen wollen gilt weiterhin die 3-Regel, um Einlass in die Halle zu bekommen.

Endlich – Bundesligastart der männlichen A-Jugend

Männliche A-Jugend eröffnet am Samstag die Jugendbundesligasaison gegen Minden

Am morgigen Samstag, den 11.09., eröffnet die männliche A-Jugend ihre Jugendbundesligasaison gegen den GWD Minden. Anpfiff der Partie ist um 19:30 Uhr in der Halle Hermannstraße. Dies ist zugleich das allererste Pflichtspiel der Saison 2021/ 2022, welches in Horneburg ausgetragen wird. Insgesamt durften 225 Tickets verkauft werden, womit wir eine 50%-tige Auslastung der Halle haben. Da alle 225 Karten bereits weg und wir somit „ausverkauft“ sind, bieten wir für alle anderen einen Livestream des Spiels über Facebook an.

Für die morgige Veranstaltung gilt für den Aufenthalt in der Halle die „3G- Regel“, wodurch es für den Einlass notwendig ist einen gültigen Impf-, oder Genesenennachweis vorzulegen. Falls beides nicht vorhanden ist, ist ein tagesaktueller Schnelltest nötig, der bis zum ENDE der Veranstaltung maximal 24h alt sein darf. Hierfür bietet sich am Samstag ab 17:00 Uhr die mobile Teststation Herwede direkt an der Sporthalle an. An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank für die Unterstützung!

Am Samstag erwartet uns ein spielstarker Gegner aus Minden, welcher nicht nur aufgrund seines Namens und der Männer Bundesligamannschaft die Favoritenrolle gehört. In Minden zeichnen sich die Jugendmannschaften seit Jahren mit einer sehr hohen Qualität aus, welche auch durch das vorhandene Internat begünstigt wird.

Bereits in der letzten Saison spielten wir gegen Minden, mussten uns dort auswärts allerdings leider recht deutlich geschlagen geben. Die damalige Mindener Mannschaft bestand zum Großteil aus Spielern des Jahrgangs 2002, welche deshalb ab dieser Saison im Seniorenbereich antreten müssen. Somit empfangen wir morgen eine sehr, zur letzten Saison, veränderte Mannschaft, welche jedoch ebenfalls sehr stark und nur schwer zu schlagen sein wird. Dennoch werden wir unser Bestes geben, sodass wir Minden auf jeden Fall ärgern und vielleicht sogar etwas Zählbares behalten können.

In den kommenden 2 Wochen geht es für uns erst nach Flensburg (19.09.) und anschließend nach Lübeck (25.09.), bevor wir dann am 02.10. unser 2. Heimspiel gegen Altenhagen- Heepen bestreiten. Bis dahin liegen vor uns aber noch ein paar anstrengende Wochen, weswegen wir aktuell den vollen Fokus auf das morgige Spiel setzen. Wir sind richtig motiviert, freuen uns auf Euch und ein richtig gutes Spiel in der Halle Hermannstraße.

Horneburger Talente überzeugen und werden für die Niedersachsenauswahl gesichtet

Malte Hagedorn, Tabea Gerkens, Theo Bode und Josua Schleßelmann sind für die Niedersachsenauswahl nominiert.

Bereits am 16. und 17. Juli fanden die HVN-Sichtungstermine mit 120 Spielerinnen und Spielern für unseren Handballnachwuchs in Hannover statt.

Bei den Mädchen des Jahrgangs W2008 konnte aus den Horneburger Reihen Tabea Gerkens als Spielerin des jüngeren Jahrgangs überzeugen – bei den Jungen setzten sich Theo Bode, Josua Schleßelmann und Malte Hagedorn im Jahrgang M2007 durch – Malte ebenfalls als jüngerer Jahrgang.

„Dies ist ein tolles Ergebnis“, so Stefan Hagedorn, Spartenleiter und Trainer der männlichen C-Jugend Oberliga-Mannschaft, „und eine tolle Belohnung für das monatelange Online-Training, das die Jugendlichen im Lockdown konsequent absolviert haben.“

Jetzt geht es für die vier erst einmal regelmäßig zum Stützpunkttraining nach Hollenstedt, das 14-tägig stattfindet und von den Landesauswahl-Trainerteams geleitet wird. Im Anschluss wird man sehen, wie es weitergeht, ob Einladungen zu weiteren Landesauswahl-Lehrgängen nach Hannover folgen.

Wir wünschen allen vier Akteuren weiterhin viel Spaß und Erfolg!

Ba”D”-Girls wieder in der Spur

Die weibliche D1 des VfL Horneburg konnte endlich wieder ein Handballspiel bestreiten.
In Neu Wulmstorf, bei einem Testspiel gegen die Mädels des TVV überzeugten unsere Damen mit viel Kampfbereitschaft und Siegeswillen.

Nach der langen Corona-Pause und dem ersten Spiel nach knapp 9 Monaten ist sicherlich noch viel zu tun, dennoch muss man sagen, dass unsere VfL-Mädels es insgesamt wirklich toll gemacht und in vielen Bereichen schon ziemlich überzeugt haben.

Unterm Strich stand ein 36-17 Sieg unserer Mädels gegen stark kämpfende Neu Wulmstorfer zu Buche. Das Ergebnis sollte aber zweitrangig sein. Wichtig ist, dass alle wieder mit viel Spass bei der Sache sind.

Besonderes erwähnen möchte ich die Premiere von Tessa Behrendt, unseren Neuzugang aus Harsefeld, die ihre Sache für’s erste Mal richtig gut gemacht hat.

Das Trainerteam konnte wichtige Erkenntnisse für die weiteren Einheiten gewinnen, die Mädels sind abends fix und fertig aber glücklich gewesen, so soll es sein.

Hoffen wir mal, dass wir diesen Herbst auch Punktspiele spielen dürfen und den Kindern nicht wieder ihr Sport und die Kontakte genommen werden.


A-Jugend kann Flensburg-Handewitt nicht gefährden

Die erwartete 22:36 (12:18) Heimniederlage hat die A-Jugend von Trainer Stefan Hagedorn gegen den amtierenden Deutschen A-Jugend Meister, SG Flensburg-Handewitt, bezogen.

Dabei konnten die Gastgeber durch vier Tore von Ole Hagedorn bis zum 5:6 das Ergebnis ausgeglichen gestalten, mussten dann allerdings abreißen lassen und die Gäste setzten sich Tor um Tor

zur 18:12 Halbzeitführung ab. Die schlechter werdende Wurfquote von Ole Hagedorn, das fehlende Durchsetzungsvermögen einiger Spieler und  unbedrängte Ballverluste führten zum Halbzeitergebnis.

Leider setzten auch die Schiedsrichter das Horneburger Team durch die sehr strenge Auslegung der Passiv-Regel stets unter Druck, so dass man viele Würfe unter Zeitspiel-Androhung ohne die notwendige Vorbereitung

nehmen musste.

In der Abwehr hatte das Team Probleme, den wurfgewaltigen und durchsetzungsstarken Schweden Helmersson (11 Tore) zu verteidigen. Auch der Finne Edward Hammerby (6) wusste bei Flensburg aus dem Rückraum zu gefallen.

Gerade der Druck aus der zweiten Welle und der Schnellen Mitte führte immer wieder zu guten Abschlüssen bei unseren Gästen von der Flens-Handballakademie.

„Ich bin mit der Leistung des Teams in vielen Spielabschnitten zufrieden. Leider können wir das Spielniveau noch nicht über die gesamte Spielzeit hochhalten. Es passieren uns immer wieder vermeidbare Fehler, die ein Spitzenteam wie Flensburg eiskalt ausnutzt.

Das Spieltempo unserer Gäste über 60 Minuten war wirklich beeindruckend. Uns fehlen natürlich auch durch die Ausfälle der Rückraumspieler Heitmann, Dorka und Reinhardt wichtige Alternativen“, so Stefan Hagedorn.

Die Kreisläufer Jona Senel (1) und Niklas Kortstegge (3) machten ein gutes Spiel, Torjäger Ole Hagedorn zeigte immer wieder seine großen Angriffsmöglichkeiten (10/2) und Torben Rodat konnte in seiner Spielzeit mit einer guten Haltequote überzeugen.

„Wir haben jetzt mit Minden und Flensburg die „Übermannschaften“ der Nordstaffel gespielt und viel Anschauungsunterricht erhalten. In den kommenden vier Partien haben wir dann auch wieder die Möglichkeit, die Partien enger zu gestalten und vielleicht den einen oder anderen Punkt zu

erspielen“, gibt Stefan Hagedorn schon einen Ausblick auf die kommenden Wochen.

Aus dem Verletztenlager kommt hoffentlich Ben Reinhardt zurück, damit das Team beim nächsten Spiel in Nettelstedt am Samstag eine weitere Option für den Rückraum hat.

Kader des Spieles:

Motzkus (5 gehaltene Bälle ), Rodat (4 gehaltene Bälle), Weiß (1), Credo (1), Hagedorn (10/2), Gerkens (3), Meinke, Lüer (1), Kleinknecht, Aukschlat (2), Saul, Kröger, Senel (1) und Kortstegge (3)

 

 

A-Jugend empfängt amtierenden Deutschen Meister

Mit der SG Flensburg-Handewitt gibt der Deutsche Meister der A-Jugend der Jahre 2019 und 2020 am Samstag um 19.30 Uhr seine Visitenkarte in Horneburg ab. Im Jahr 2019 setzten sich die Flensburger um den dänischen Trainer Michael Jacobsen gegen die Rhein Neckar Löwen durch und in diesem Jahr konnte das Endspielgegen die Berliner Füchse aufgrund der Corona-Pandemie nicht ausgetragen werden und somit erklärte der DHB beide Teams zum Deutschen Meister.

Aktuell belegen die Flensburger, die mit der Flens Akademie ein Handballinternat betreiben, mit 8:2 Punkten den zweiten Platz in der Nordstaffel hinter GWD Minden. Flensburg unterlag im Spitzenspiel der Staffel bei GWD Minden mit 28:34.

In der Flens Akademie werden Jungs aus ganz Europa ausgebildet. So haben die Gäste in ihrem aktuellen Kader auch Akteure aus Schweden, Dänemark und Finnland.

Rückraumspieler Magnus Holpert, Sohn von Bundesliga-Rekordtorwart Jan Holpert, ist bereits immer wieder im Kader der Bundesliga-Mannschaft und hat auch schon wenige Spielminuten in der IHF Champions League absolviert.

Aktuell beste Torschützen des Gäste-Teams sind die Rückraumspieler Mikael Helmerson, Magnus Holpert und der Schwede Peter Hammarberg.

„Die Dimension der Leistungen unseres Teams in 2020 werden daran deutlich, dass wir gegen den amtierenden Deutschen Meister in einem Wettbewerbsspiel antreten. Wir gehen als klarer Außenseiter in die Partie und können befreit aufspielen“, gibt Stefan Hagedorn einen Ausblick auf die Partie.

Nach der Niederlage in Minden wurden vor allem das Abschlussverhalten und das Zweikampfverhalten thematisiert und trainiert.

„Um gegen Flensburg bestehen zu können, benötigen wir mehr Durchsetzungsvermögen und vor allem Entschlossenheit im Wurf“, so Hagedorn weiter.

Leider muss das Team weiter auf die wichtigen Rückraumspieler Colin Dorka und Ben Reinhardt verletzungsbedingt verzichten.

Das Spiel wird auch wieder per Live Stream auf Facebook übertragen.

A-Jugend verliert deutlich bei GWD MInden

Nach der unnötigen Ein-Tore Heimniederlage gegen des HSV Handball hat die A-Jugend diese Woche beim Spitzenreiter in Minden eine deutlich 18:37 (10:19) Niederlage bezogen.

Minden, die am Mittwochabend im Spitzenspiel gegen Flensburg mit 34:28 siegreich waren und damit als einziges Team in der Nordstaffel verlustpunktfrei sind, machten schon in den ersten Spielminuten

deutlich, wer als klarer Favorit in die Partie gegangen war. Die Mindener 3:3-Deckung war aggressiv und kaufte dem Horneburger Team den Schneid ab. Trotzdem konnte sich unser Team häufiger durch die Deckung spielen,

allerdings war das Abschlussverhalten an diesem Nachmittag nicht ausreichend. Allein 15 Bälle wurden im 1:0 gegen den Mindener Torwart vergeben, so dass man konstatieren muss, dass die Niederlage in dieser Höhe selber verschuldet war.

Der Spielverlauf gab dem Trainerteam die Möglichkeit, viel zu wechseln. David Lüer und Justin Saul nutzten die vermehrten Spielminuten zu ihren ersten Bundesligatoren.

Die Horneburger Deckung agierte über die meiste Spielzeit zu brav und im Angriff wusste lediglich der wurfstarke Ole Hagedorn mit 12/4 Toren zu gefallen.

In der Nachbetrachtung tut das Ergebnis aus Minden nicht weh, da die Gastgeber ein absolutes Spitzenteam der A-Jugend Bundesliga stellen. Das Ergebnis in Minden ist allerdings die höchste Niederlage des Teams seit der E-Jugend und  in der Höhe sehr ungewohnt.

Trainer Stefan Hagedorn war vielmehr noch enttäuscht über die Leistung in der Vorwoche gegen Hamburg. „Der HSV ist ein Gegner auf Augenhöhe. Es ist sehr ärgerlich, dass wir den Start in diesem Spiel komplett verschlafen haben und uns über die gesamte Spielzeit

die letzte Entschlossenheit gefehlt hat. Die Punkte waren zum Greifen nah – das Minden-Spiel verbuche ich unter extrem wertvolles Lehrgeld. Alle Beteiligten haben in diesem Spiel, gerade was Entschlossenheit und Konsequenz im Zweikampf und Wurf anbelangt, Anschauungsunterricht erhalten“.

Leider fehlten in beiden Spielen die wichtigen Rückraumspieler Colin Dorka und Ben Reinhardt verletzungsbedingt. Voraussichtlich werden beide auch im kommenden Heimspiel gegen Flensburg/Handewitt am Samstag um 19.30 Uhr nicht zur Verfügung stehen.

Nach vier Spieltagen hat die A-Jugend nun 3:5 Punkte. Damit belegt das Team aktuell den siebten Tabellenplatz. „Die Tabelle interessiert mich in diesem Jahr nur am Rande. Ich möchte eine Weiterentwicklung des jungen Team sehen und strebe an, die Leistungsgrenze des Mannschaft weiter zu verschieben.

Bislang haben wir 3 Punkte geholt, ohne einmal an diese Leistungsgrenze zu stoßen. Das macht mich für die kommenden Wochen optimistisch, dass der eine oder andere Punkt noch dazu kommt“, so Trainer Hagedorn.

An anderer Stelle ist der VfL Horneburg bzw. ein Spieler des Teams nach vier Spieltagen dagegen führend. Torjäger Ole Hagedorn führt mit 43/11 Toren die Torschützenliste der gesamten Jugendbundesliga an.

Kader des Minden-Spiel:

Rodat, Motzkus, Credo, Lüer (2), Weiß (1), Hagedorn (12/4), Gerkens (1), Meinke, Aukschlat, Saul (2), Kortstegge, Senel, Kleinknecht und Pfenning

 

Bundesliga: A-Jugend gewinnt gegen Lemgo

Am zweiten Spieltag der A-Jugend Bundesliga hat das Team der Trainer Carsten Brinkmann und Stefan Hagedorn zum zweiten Mal gepunktet. Nach dem Auftakt-Unentschieden in Essen gewann das

Team am Samstag das Heimspiel gegen die Gäste aus Lemgo mit 34:31 (17:17) und belegt damit nach dem 2. Spieltag den dritten Tabellenplatz hinter Flensburg und Minden.

Während beim Unentschieden in Essen die Abwehr- und Torwartleistung Garant für den Punkt war, zeigten die Horneburger Jungs im Heimspiel eine starke Angriffsleistung. Gerade der überragende Ole Hagedorn (11/3)

war von der Lemgoer Abwehr nicht zu stellen und bekam ab der 32.Minute bis zum Abpfiff eine Manndeckung.

Dadurch öffneten sich die Räume für die anderen Horneburger Angreifer, die vor allem von Colin Dorka (7) und Jonas Gerkens (5) hervorragend genutzt wurden. Auf dem linken Flügel wussten Luca Weiss (4) und Luca Credo (2) zu gefallen.

Dass die Lemgoer immer wieder nach 3-4 Toren Rückstand den Anschluss herstellen konnten, lag an einigen gepfiffenen Stürmerfouls und vergebenen Schnellangriffen. Darüber hinaus mangelte es an einigen Spielphasen an der erforderlichen Entschlossenheit und Konsequenz in der Deckung.

„Ich bin mit der Gesamtleistung des Teams sehr zufrieden.  Es war ein intensives Handballspiel, in dem der bessere Kader am Ende den Ausschlag gegeben hat. Nach zwei Spieltagen sind wir gut in der Bundesliga angekommen und freuen uns über die bereits gewonnenen 3 Punkte“, so Stefan Hagedorn, der sich auch bei den Zuschauern für die lautstarke Unterstützung von der Tribüne bedankte.

Am kommenden Samstag erwartet das Team den HSV Handball um 19.30 Uhr in der Sporthalle Hermannstraße. Diese Partie ist bereits ausverkauft, da aufgrund der Corona-Vorgaben lediglich 100 Zuschauer zugelassen sind. Die vom ehemaligen Nationalrechtsaußen Stefan Schröder gecoachte Mannschaft vom HSV hat nach einem Sieg in Bremen und einer Heimniederlage gegen Essen 2:2 Punkte.

„Wenn wir auch diese Punkte in Horneburg behalten wollen, so müssen wir uns in der Abwehr wieder steigern. Ich bin mir aber sicher, dass das uns gelingen wird und wir ein schönes Derby in der Bundesliga zu sehen bekommen“, gibt Hagedorn einen Ausblick auf das kommende Wochenende.

 

Kader gegen Lemgo:

Motzkus, Rodat, Weiss(4), Credo (2), Reinhardt (2), Hagedorn (11/3), Gerkens (5), Lüer, Kleinknecht, Dorka (7), Meinke, Aukschlat (2), Kröger und Kortstegge (1)