Die männliche Jugend U18 des VfL Horneburg hat bei den Niedersächsischen Hallenmeisterschaften einen starken dritten Platz in der 4 x 200-Meter-Staffel erreicht.
Am Samstag, den 14. Februar 2026, fanden am Olympiastützpunkt in Hannover die Niedersächsischen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen sowie der männlichen und weiblichen Jugend U18 statt. Für den VfL Horneburg war es ein besonderer Moment: Erstmals hatte sich eine Jugendstaffel der Leichtathletik-Abteilung für diese Landesmeisterschaften qualifiziert.
In der Besetzung Niklas Bergmann (M16) als Startläufer, gefolgt von Linus Ohse (M15), Jannes Müller (M15) und Schlussläufer Maxim Dolgashev (M16), gingen die vier Athleten in das Rennen. Sichtlich nervös standen die vier Athleten um 18:00 Uhr gemeinsam auf der Bahn – Niklas im Startblock und die drei anderen im Wechselbereich.
Auf die Plätze tönte es aus den Lautsprechern, die Zuschauer, Betreuer und Trainer verstummten und alle Augen waren auf den Startbereich gerichtet. Fertig, der Startschuss ertönte und die Startläufer stürmten los. Wieder einmal zeigte Niklas Bergmann, dass er über die 200 Meter zu den schnellsten Athleten in Niedersachen gehört und brachte das Staffelholz zeitgleich mit der schnellen Konkurrenz in den Wechselraum zum ersten Wechsel. Linus Ohse übernahm sicher und hielt das hohe Tempo. Der aktuell Zweitplatzierten Staffel dicht den Fersen rannte Linus zum dritten Horneburger. Jannes reagierte etwas zu spät, so dass Linus zwar den Stab gezielt übergeben konnte aber leider Jannes so unglücklich in die Hacken lief, das dieser den rechten Spike verlor. Jannes ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und nahm ungebremst die Verfolgung auf. Nun lag es definitiv am Schlussläufer Maxim gegenüber der heranstürmenden Konkurrenz sich nicht die zum Greifen nahe Bronzemedaille abnehmen zu lassen. Der letzte Wechsel zwischen Jannes und Maxim klappte perfekt und Maxim rannte förmlich um sein Leben und verteidigte die Bronzemedaille bis über die Ziellinie.
Trainer Dennis Seifried, der das Rennen lediglich per Video verfolgen konnte, fieberte durchgehend mit seinem Team mit. Vor Ort wurden die Athleten von Vasily Dolgashev und Marko Bergmann betreut.
Bereits in der darauffolgenden Woche wurde das Training konsequent fortgesetzt, denn die Staffeljungs gaben dem Trainer zu verstehen, wir können und wollen noch mehr – ein Anspruch, der bei Seifried auf offene Ohren trifft.