Bereits in der ersten Halbzeit hatten wir große Probleme im Abschluss. Ganze zwölf Angriffe konnten wir nicht erfolgreich verwerten. Trotz dieser Schwächephasen konnten wir uns auf eine überragende Torwartleistung verlassen. Mit 11 Paraden hielt uns unser Keeper im Spiel und sorgte dafür, dass wir zur Pause sogar mit 15:14 in Führung lagen. Defensiv standen wir ordentlich, kämpften um jeden Ball und hielten Bremen immer wieder vom einfachen Torerfolg ab.
Doch in der zweiten Halbzeit waren wir gefühlt überhaupt nicht auf dem Platz. Über zehn Minuten brauchten wir, um unser erstes Tor nach der Pause zu erzielen. Diese Phase hat uns komplett aus dem Rhythmus gebracht. Insgesamt blieben wir in 17 Angriffen ohne Torerfolg – das ist auf diesem Niveau einfach zu viel.
Am Ende müssen wir uns eingestehen, dass wir uns selbst geschlagen haben. Unsere Abschlussschwäche und die lange torlose Phase nach der Halbzeit haben uns den möglichen Sieg gekostet. So gehen die Punkte verdient nach Bremen.
Jetzt heißt es: Mund abputzen, Fehler analysieren und im nächsten Spiel wieder als Einheit auftreten.