VfL mit Licht und Schatten. Gegensätzlicher geht’s nicht !

Letzte Woche spielte der VfL beim heimstarken TSV Apensen. Eine starke erste Halbzeit, in der die Mannschaftsleistung herausragte, brachte eine 3:1 Führung. Die Torschützen waren zum 1:1 per Elfmeter Jascha von Bargen, zum 1:2 mit einem sehenswerten Fernschuß Sascha Janitz und zum 1:3 der vom TSV Apensen nie in den Griff zu bekommene Hagen Zigahn. In der zweiten Hälfte drängte der TSV Apensen auf das VfL-Tor und konnte nur noch in der 85. Minute auf 2:3 verkürzen. Der VfL nahm drei, nicht unbedingt eingeplante Punkte, mit nach Hause.

Gestern nun das Heimspiel gegen den Tabellenletzten FC Oste/Oldendorf II. VfL-Trainer Kühlke und alle Zuschauer dieses Spiels waren irritiert, wie die Mannschaft gegen den vermeintlich schwächeren Gegner agierte. Uninspiriert, lethargisch und ohne mannschaftliche Geschlossenheit konnte der VfL den Gegner nicht gefährden. Der Halbzeitstand von 0:0 war daher ein für den VfL unbefriedigendes Ergebnis. Der Versuch von VfL-Trainer Kühlke, die Mannschaft in der Halbzeit neu zu motivieren, wurde vom Team auch in der zweiten Halbzeit nicht umgesetzt. Der VfL geriet mit 0:2 in Rückstand. Beim 0:1 sah VfL Torwart Niko Augustin unglücklich aus und beim 0:2 die gesamte VfL-Abwehr. Passte zum heutigen Gesamtauftritt der Truppe. Ein schmeichelhafter Elfmeter brachte den VfL auf 1:2 heran. Jascha von Bargen verwandelte. Zwischenzeitlich sah der Junge VfL-Verteidiger Nils Richters die gelb-rote Karte. Mit zehn Mann war ein Aufbäumen gegen die Niederlage nicht erfolgreich. Keiner macht Nils einen Vorwurf. Leider gibt es solche Spiele, wo einfach nichts geht. Der FC Oste/Oldendorf II nahm glücklich und verdient drei Punkte aus Horneburg mit an die Oste. Man wird die spielfreie Zeit bis zum 01. Oktober nutzen, um die gesundheitlich angeschlagenen Spieler wieder fit zu bekommen. Dann geht es am besagten 01. Oktober im Auswärtsspiel nach Stade zur TuS Güldenstern II. Da muß sich der VfL gehörig steigern, um wieder etwas zählbares mit nach Horneburg nehmen zu können.

Rüdiger Neumann

VfL Horneburg

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