Ein Spiel dauert 90 Minuten ! Nö ! 92 !! VfL 3:3

Das war nichts für schwache Nerven. Wieder einmal ließ der VfL gute Chancen auf einen Torerfolg liegen, bevor Didi van Dülmen mit dem Pausenpfiff das verdiente 1:0 erzielte. Nach der Pause war der VfL noch im “Halbzeitmodus”, als der Gast aus Stade den Ausgleich und sogar die Führung zum 1:2 erzielte. Nach 52 Minuten schien der VfL aus der Bahn geraten und auf die Verliererstraße eingebogen zu sein. Es schien nur so. Der VfL legte noch einmal zu. Youngster Philipp Reinecke erzielte mit einem tollen Freistoß das 2:2. Danach konnte der VfL weitere hochkarätige Chancen nicht verwerten. Das Spiel hätte schon längst entschieden sein müssen. Der Schiedsrichter zeigte 2 Minuten Nachspielzeit an. Jascha von Bargen erzielte das 3:2 für den VfL und alle freuten sich über den vermeintlichen Siegtreffer. Die letzte Aktion des Spiels, ein Freistoß für den Gast aus Stade, aus halbrechter Position, segelte in den Horneburger Strafraum. Der Ball wurde nicht gut geklärt, fiel einem Gästespieler vor die Füße und der bedankte sich mit dem 3:3. Der VfL hatte sich um den Sieg gebracht. Trainer Florian Kühlke konnte es nicht fassen. Alle Zuschauer rauften sich die Haare oder schüttelten ungläubig den Kopf. Das durfte nicht passieren. Es wäre aber egal gewesen, hätte der VfL im gesamten Spiel seine guten Torchancen besser genutzt. So ärgerte man sich über einen Punkt. Im dicht gedrängten Mittelfeld steht der VfL nun auf Platz 8.  Am kommenden Wochenende geht es zum TuS Eiche Bargstedt. Anstoß auf dem Platz an der Schule ist um 14:00 Uhr.

Rüdiger Neumann

VfL Horneburg

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